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Unsere Ausbildungszeiten:                    jeden Donnerstag von 17.30 - 20.00 Uhr 

                                                              und jeden Samstag       von 09.00 - 15.00 Uhr

 

Der Weg zum geprüften Rettungshundeteam

Jeder Interressent kann an einem  vierwöchigen Schnuppertraining teilnehmen.

Daran schließt sich eine Probezeit von 8 Monaten an, in der geprüft wird, ob das Team für die Rettungshundearbeit geeignet ist.

In dieser Zeit wird mit jedem neuen Mensch-Hund-Team ein Eignungstest mit einem qualifizierten Prüfer durchgeführt. Damit soll festgestellt werden, ob der Hund von seinem Wesen her für die Arbeit als Rettungshund geeignet ist.

Für den Hundeführer gibt es neben der Ausbildung mit dem Hund noch weiter Ausbildungspunkte:

- Erste Hilfe für Mensch und Hund

- BOS - Funk

- Karten- und Kompasskunde

- Einsatztaktik

- Kynologie

- Trümmerkunde und Statik

- Unfallschutz und Sicherheit im Einsatz

- Stressbewältigung im Einsatz

 

Die Ausbildung mit dem Hund beinhaltet:

- Grundgehorsam

- Gerätearbeit

- Suche

 

Anforderungen an den Rettungshundeführer 

  • Hoher Zeitaufwand: Der Rettungshundeführer muss viel Freizeit und Engagement einbringen. Allein die Ausbildung und das regelmäßige Training können 10 bis 12 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Hinzu kommt die regelmäßige Beschäftigung und das Üben mit dem Hund auch außerhalb der Ausbildungsveranstaltungen sowie verschiedene zusätzliche Ausbildungsveranstaltungen und Vorführungen. Auch nach der bestandenen Prüfung ist eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung erforderlich.
  • Anspruch: Der Rettungshundeführer muss Interesse an einer sinnvollen Aufgabe mitbringen, die er gemeinsam mit seinem Hund ausführt; die Rettungshundearbeit ist primär eine ehrenamtliche Hilfs- und Rettungstätigkeit, kein Hundesport, um das Tier zu beschäftigen. Die Ausbildung in unserem Rettungshundezug erfolgt mit dem Ziel, Teams für Realeinsätze auszubilden.
  • Körperliche und geistige Voraussetzungen: Der Rettungshundeführer muss sowohl körperlich als auch geistig fit und leistungsfähig sein. Der Hundehalter muss darüber hinaus ein hohes Verantwortungsbewusstsein für seine Arbeit mitbringen.
  • Teamfähigkeit, Flexibilität und Kameradschaft: Bei der Ausbildung, wie auch in den Einsätzen, ist jeder auf seine Kameraden angewiesen. In einem Rettungshundezug ist kein Platz für Konkurrenzdenken. Das Einsatzgeschehen und die Ausbildung hält immer wieder neue, vielfältige und abwechslungsreiche Aufgabenstellungen bereit, auf die das Team schnell und flexibel reagieren muß.

Anforderungen an den Hund 

  • Alter: Der Hund sollte bei Ausbildungsbeginn idealerweise 6-12 Monate alt sein. (maximal etwa drei Jahre)
  • Wesen: Erwartet wird vom Hund eine Sozialverträglichkeit sowohl gegenüber Menschen wie auch anderen Hunden; das Tier darf keine Aggression oder Ängstlichkeit gegen Menschen oder Tiere zeigen. Der Hund sollte lernfreudig und temperamentvoll sein und über einen ausgeprägten Spieltrieb verfügen. 
  • Körperliche Voraussetzungen: Der Hund sollte eine mittlere Größe haben und ein nicht zu hohes Körpergewicht aufweisen. Nur gesunde und leistungsfähige Hunde sind für die Rettungshundearbeit geeignet.
  • Hunderassen: Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schweren Hunde, wenn sie Unbefangenheit, Gewandtheit und Nervenstärke mitbringen. Sehr kleine oder sehr große Rassen sind keine typischen Rettungshunde, die Rasse oder Körpergröße ist jedoch kein explizites Ausschlusskriterium.

 



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